Die Sieben-Karten-Legung: das Lesen nach Lebensbereichen
Hier wechselt der Maßstab: Die Sieben-Karten-Legung beantwortet nicht mehr eine einzelne Frage, sie streift mehrere Lebensbereiche in einer Lesung.
Die Anordnung ist eigen: Nach dem Mischen und dem Abheben mit der linken Hand legen Sie sieben Karten in 3+3+1 — zwei Dreierreihen, dann eine Karte als Zusammenfassung.
Die Bereiche, die diese Legung abdeckt, sind Gefühle, Materielles, die Zukunft, Beruf und Glück. Eine Einschränkung allerdings: Die verfügbaren Quellen stimmen in diesen Bereichen und in der Anordnung 3+3+1 überein, legen aber keine feste Zuordnung „eine Position = ein Bereich“ fest. Entscheiden Sie Ihre Positionen daher lieber vor dem Legen und bleiben Sie dabei, statt ein Raster anzuwenden, das nicht gesichert ist.
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Die Indira-Legung: das Kreuz dieses Decks
Das ist die Signaturmethode des Persischen Tarots, die Madame Indira für ihr eigenes Deck entworfen hat. Sie wird nicht mit allen 55 Karten gelegt: Man behält 36.
Die Rechnung ist einfach: die 19 großen Arkana, die 16 mittleren Karten und eine einzige Eule. Die 16 kleinen Arkana und die drei übrigen Eulen bleiben beiseite.
Eine anspruchsvolle Legung, die man denen vorbehalten sollte, die die großen Blätter bereits kennen. Die genauen Positionen des Indira-Kreuzes sind in den verfügbaren Quellen nicht verlässlich dokumentiert — das sagen wir lieber, als eine zu erfinden. Wer sie regelgerecht praktizieren möchte, ist bei einer auf dieses Deck geschulten Kartenlegerin am besten aufgehoben.
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Ihre Fragen zu den Legungen des Persischen Tarots
Welche Methode wählt man als Anfänger?
Die Karte des Tages, ohne zu zögern. Sie verlangt kein Muster im Kopf und stellt Ihnen täglich eine Karte vor. Gehen Sie zu drei Karten über, sobald die großen Bilder von selbst zu Ihnen sprechen, und heben Sie sich das Indira-Kreuz für später auf.
Warum mit der linken Hand abheben?
Das ist eine Tradition der Praxis des Persischen Tarots, weitergegeben von Madame Indira selbst. Eine technische Erklärung gibt es nicht: Es ist eine rituelle Geste, und ihr Wert liegt vor allem darin, den Beginn der Legung zu markieren.
Verwendet die Indira-Legung das ganze Deck?
Nein. Sie wird mit 36 Karten gelegt: den 19 großen Arkana, den 16 mittleren Karten und 1 Eule. Die 16 kleinen Arkana bleiben zu Beginn beiseite und kommen später als „Deckungen“ zurück, um ein bereits liegendes Blatt zu präzisieren.
Darf man neu legen, wenn die Antwort nicht gefällt?
Besser nicht, und keinesfalls in derselben Sitzung. Geben Sie den ersten Karten Zeit zu wirken; mehrere Legungen zur selben Frage hintereinander erzeugen vor allem widersprüchliche Botschaften.
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Aus der Redaktion: die passende Methode wählen
Vier Methoden — und die Qual der Wahl?
Die Regel ist einfach: Eine einfache Frage verlangt eine einfache Legung. Eine Karte für die Stimmung des Tages, drei Karten, um eine Situation zu verstehen, sieben Karten, um einen Abschnitt zu überblicken. Das Indira-Kreuz lohnt sich erst, wenn Sie die 19 großen Arkana gut kennen — sonst erzeugt es mehr Rauschen als Antworten.
Und welche Methode es auch sei: Die Karte erhellt, sie entscheidet nicht für Sie.
Die 4 Kartenkategorien
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Drei Wege, im Gespräch zu bleiben
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